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Die revolutionäre Linke in EuropaDas deutliche Nein in Frankreich zum EU-Verfassungsvertrag ist ein riesiger Erfolg der verschiedener Strömungen der Linken und vor allem der antikapitalistischen Linken. Mit zunehmender Dauer des Abstimmungskampfes wurde immer deutlicher, dass es der radikalen Linken gelingt, ein Echo in breiten Bevölkerung zu erlangen. Mittlerweile lassen sogar die bürgerlichen Medien erkennen, dass das mehrheitlich nicht ein reaktionäres Nein zu Europa, sondern ein linkes internationalistisches Nein zu diesem Verfassungsvertrag und des Neoliberalismus ist. Nun eröffnet sich die Chance, den Schwung aus Frankreich aufzugreifen und dem reaktionären und undemokratischen Projekt der EU eine Alternative entgegenzustellen, die aus den sozialen Bewegungen kommen könnte. In Frankreich und Portugal haben revolutionäre Organisationen oder Bündnisse ein beträchtliches Gewicht erlangt. In Italien scheint Rifondazione Comunista ihre Orientierung auf soziale Bewegungen zugunsten einer Beteiligung an einer „Mitte-links-Regierung“ aufzugeben. In Deutschland ist besteht ein grosses Vakuum und geht die Suche nach radialen Perspektiven weiter. Die unterschiedliche Situation der revolutionären Linken in den Ländern Europas beeinflusst auch uns in der Schweiz. Was können wir von den Erfahrungen in andern Ländern lernen? Welche Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit können wir ins Auge fassen? Die folgenden Artikel aus der Zeitschrift INPREKORR helfen, sich einen Überblick über aktuelle Diskussionen in verschiedenen Organisationen zu verschaffen. http://www.inprekorr.de/ipk400.htm http://www.inprekorr.de/ipk398.htm |